Immer wieder liest man, dass man die Komfortzone verlassen soll um etwas Besonderes zu schaffen – das Wort „Kunst“ vermeide ich hier mit voller Absicht.
Innerhalb der Zone findet keine Bewegung statt.

Ich weiß nicht genau wo meine Komfortzone endet, würde aber behaupten, dass ein wenig Regen mich noch nicht aus dieser herausreißt. Andererseits hat mein Sofa häufig schon eine enorme Anziehungskraft.
Wenn die Protagonisten Lust haben das Sofa zu verlassen, sich darauf freuen sich in den Regen zu stellen und Bilder zu machen, die gemeinsame Leidenschaft die Situation beherrscht, dann fühlt sich das für mich nicht unkonfortabel an.

Schon lange haben wir auf entsprechenden Regen gewartet. Auf mehr oder weniger warmen Regen, oder zumindest keinen eiskalten. Auf Regen im Dunklen, mit großen Tropfen. Nicht diesen ewigen, wenig beeindruckenden, aber dafür umsomehr nervenden, Landregen.
Regenschauer wie der, auf den wir gewartet haben, sind selten von langer Dauer. Eile war geboten.
Anfang März 2020 war es dann so weit. Das mit der Temperatur hatte allerdings nicht so richtig geklappt, es waren keine 10 Grad. Ja, es war wirklich Eile geboten. Das ist weniger eine Frage der Komfortzone als der Fürsorge.

Dancing in the rain

Während der Regentanz eine spontane Eingebung und spontaner Ausdruck der Freude war, sind die folgenden Bilder das eigentliche Ziel des Shootings gewesen.

Hello darkness my old friend…

Leider haben wir es nie geschafft einen ordentlichen Sommerregen zu nutzen.

Danke Amy.