Wenn der Sommer, oder sagen wir wenigstens der Frühling, spontan in der zweiten Februarhälfte vorbeischaut, dann muss das genutzt werden. Besonders nachdem es vor kurzem noch ungewöhnliche Minusgrade gab und wir alle 12 Monate Pandemie in den Knochen haben.

Genau zehn Monate vor Weihnachten trafen wir uns also. Und wie das bei Lara und mir eigentlich immer ist, waren wir uns von Anfang einig. Lara „Ich habe so coole Stiefel“, ich „Ich habe so ein altes T-Shirt“, „es wird warm, also irgendwas am/im Wasser?“, „Klar, aber T-Shirt und Stiefel eher trashig urban. Was ist mit Parkhaus?“, „Parkhaus geht immer“.
So oder ähnlich läuft das bei uns. Dann kommt noch die Idee und die Idee dazu und wieder mal wissen wir, dass wir nicht alles schaffen werden, denn, auch das ist klar, es muss immer entspannt bleiben. Und macht ja nichts, man sieht sich ja wieder 🙂

Wir traffen uns in Essen. Erst Parkhaus und dann an die Ruhr, so der Plan. Nun kenne ich mich nicht aus mit den Essener Parkhäusern. Ich suchte per Google Maps eines aus, welches streckentechnisch Sinn machte.
Schnell aufs Dach gefahren und wie üblich ist da nicht viel los. Das Parkhaus war deutlich kleiner als gedacht. Die Bilder mit den langen Fluchten und Perspektiven fallen hier schon mal aus.
Das Treppenhaus war auch etwas enger als erhofft. Üppig sind die ja selten, aber hier war irgendwie alles eine Nummer kleiner. Nun ja, das Beste draus machen.

Das ist ja auch das spannende an Outdoor-Shootings, man muss sich auf das einstellen was da ist. Auf die Location, das wechselnde Licht, auf Passanten usw. usf.

Nach dem Parkhaus ab an die Ruhr…
Das Grundmotto des Tages setzte sich hier fort. So richtig rund lief es nicht mit der Location bzw. dem erreichen der Selbigen. Macht nix, am Ende haben wir doch noch was gefunden.

Und die liebe Lara hatte an was zu trinken gedacht 🙂
Am Ende war es, wie könnte es anders sein, ein entspannter, wunderbarer Nachmittag an dem uns noch dieser kleine Genosse besuchte.
Das Nutria war deutlich weniger von uns beeindruckt als wir von ihm.


One thought on “Mit Lara im Parkhaus”

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